Tradition & Geschichte

  • 1865

    Johann Karl Silbernagel legt den Grundstein
    für unseren Erfolg und gründet in Bellheim
    die spätere Brauerei Karl Silbernagel AG.

     

    1870/71

     Nach dem Krieg kam es zu einem starken wirtschaftlichen Aufschwung - der Kundenkreis wuchs. Es wurde sogar Bier nach Germersheim geliefert. Später konnten auch Kunden in Bergzabern, Kapsweyer, Knittelsheim, Bobenthal, Weißenburg und Landau gewonnen werden.

     

    1884

    Bau eines großen Lagerkellers auf dem Brauereigelände. Der Keller am Gollenberg diente nur noch der Roheislagerung.

  • 1889

    Nach Erfindung der Kältemaschine durch Linde erwirbt die Brauerei die erste Eismaschine - eine fortschrittliche Investition, denn der Braubetrieb war nicht mehr saisongebunden und von Natureis abhängig.


    1890

    Die Brauerei erzielte einen Jahresausstoß von 30.000 Hektolitern. Es wird im gesamten Betrieb eine elektrische Beleuchtung installiert. Eine neue Dampfmaschine mit 90 PS wird zur Energieerzeugung eingesetzt (dieseTechnik war bis 1958 eingesetzt).


    1900

    Einrichtung einer oberirdischen Schwenk- und Abfüllhalle. Um die Jahrhundertwende war die Brauerei schon ein bedeutender Betrieb in der Pfalz.

  • 1909

    Der Gründer Johann Karl Silbernagel berief seine Söhne Karl, Hermann und Otto in die Geschäftsleitung der Brauerei Karl Silbernagel OHG.

    1914

    Karl Silbernagel übernimmt die Führung der Brauerei, während die Brüder zum Waffendienst einrücken mussten.

    20. September 1923

    Die Gemeinde Bellheim legt Notgeld in Gesamthöhe von 150 Mio. Mark auf, der Gesamtbetrag war bereits nach 2 Tagen verbraucht, auch die Unternehmen waren gezwungen zur Selbsthilfe zu greifen. Die Brauerei legte eigenes Notgeld im Wert von 86 Mio. Mark auf.

    16. Januar 1924

    Der Brauereigründer Johann Karl Silbernagel stirbt.

     

     

     

  • 1928

    Umwandlung der Brauerei Karl Silbernagel OHG in eine Aktiengesellschaft.

    1930

    Die Pfalz wird von den Franzosen geräumt. In Ludwigshafen konnte eine Niederlassung eröffnet werden und in Mannheim konnte man Fuß fassen.

    1932

    Franz Hage wird zum ordentlichen Vorstand bestellt.

    1933

    Die eigene Mälzerei erzeugt 4/5 des Malzbedarfes. Es werden ca. 2.000 to Braugerste jährlich, vornehmlich aus der Südpfalz bezogen.

    1934

    Neubau eines Malzsilos und Ausbau des Kraftwagenparks. Erweiterung und Verbesserung der Betriebsanlagen, der Mälzerei, des Gerstenlagers mit Intensivlüftung.

     

     

     

  • 1936

    Bau eines neuen Sudhauses, Ausbau der betriebseigenen Werkstätten.

    1938

    Erweiterung des Lagerkellers

    1939

    Mit Kriegsbeginn wurden die Rohstoffe und Lebensmittel rationiert. Die Zeit des Dünnbieres und "bierähnlicher Getränke" begann.

    1940

    Feier des 75-jährigen Bestehens in bescheidenem Rahmen. Viele Belegschaftsmitglieder waren an der Front. Die Zahl der Mitarbeiter betrug 150. Das brauereieigene Betriebsgelände belief sich auf 13.000 qm bebauter Grundfläche, der Fuhrpark verfügte über 30 moderne Kraftfahrzeuge mit Anhänger sowie 10 Pferde mit Ausrüstung.

     

     

     

     

     

  • 1942

    Karl Silbernagel verabschiedet sich im Alter von 74 Jahren aus dem Geschäftsleben.

     

    Sommer 1945

    Nach dem Kriegsende am 8. Mai wird zur Sicherstellung der Ernährung ein absolutes Brauverbot für Bier erlassen. Von der Belegschaft unserer Brauerei sind im Krieg 21 Mitarbeiter gefallen und sechs weitere werden vermisst.

     

    1946

    Aufhebung des Sudverbotes.

     

    Oktober 1948

    Erich Schonheim tritt in den Vorstand ein.

     

  • 1950

    Im Unternehmen sind 130 Mitarbeiter beschäftigt. Erstmals wird wieder Märzenbier und "Bellheimer Bock" produziert. Der Flaschenanteil am Gesamtausstoß beträgt lediglich 8,5 Prozent. Das Brauverbot in der französischen Zone wird wieder aufgehoben.


    1955

    Bellheimer Champagnerweizen wird eingeführt.


    1967

    Bellheimer Lord-Pils kommt in der 0,33 l-Flasche auf den Markt.


    1973

    Dr. Gerhard Hage und Dr. Klaus Schneider werden in den Vorstand berufen.

     

     

     

  • 1974

    Beginn der Produktion von alkohlfreien Getränken.

    Der Produktionsbetrieb wird kontinuierlich ausgebaut. Das Betriebsgelände bemißt sich zwischenzeitlich auf 50.000 qm.

     

    1977

    Übernahme der Löwenbrauerei Philippsburg.

     

    9. Juli 1985

    Dir. Franz Hage scheidet nach 56-jähriger Tätigkeit als Vorstand aus dem Unternehmen aus.

     

    9. August 1989

    Franz Hage stirbt.

     

  • 1992

    Der neue Gär- und Lagerkeller der Bellheimer Brauerei wird in Betrieb genommen.

     

    21. Juni 1993

    Anerkennung und Genehmigung zur Gewinnung von Mineralwasser aus dem Brunnen "Bellaris".

     

    5. Dezember 1995

    Fusion der Unternehmen Parkbrauerei AG und der Bellheimer Privatbrauerei K. Silbernagel AG und der Bellheimer Mineralquellen GmbH. Es entsteht die Park & Bellheimer AG.

     

    Januar 2000

    Theo de Groen übernimmt die Aktienmehrheit der Park & Bellheimer AG und leitet als Vorstand das Unternehmen.

  • 2001

    Der erste Bellheimer Lord wird der Öffentlichkeit vorgestellt.

     

    2003

    Der erneuerte Flaschenkeller in Bellheim wird offiziell in Betrieb genommen.

     

    2004

    Übernahme der Aktienmehrheit durch die
    ACTRIS AG.

  • 2010

    Die Bellheimer Brauerei gewinnt ihre Eigenständigkeit durch die Übernahme der Aktienmehrheit durch Herrn Roald Pauli zurück. Die Brauerei wird konsequent mit einer regionalen Ausrichtung in die Zukunft geführt. Große Investitionen tragen zur Modernisierung bei.

    2015

    Die Brauerei feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Grandiose Events begeisterten tausende Besucher. Zudem gab es attraktive Antikgläser, sowie das Silber-Pils im traditionellen Etikett sowie das neue Bier Lager hell.

    2016

    Das neue Blockheizkraftwerk wurde offiziell in Betrieb genommen. Eine Investition in die Zukunft.

    Es wurden zwei neue Gär-und Lagertanks installiert. Die neuen Tanks mit einem Volumen von 4.800 hl erweitert die Kapazität auf 12.800 hl.